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Transfer und Verstetigung

Das ist das Leitmotiv der Aktivitäten in dieser IQ Förderrunde. Damit dies auch in der erprobten IQ Qualität geschieht, wurden im Förderprogramm in den ESF-Handlungsschwerpunkten Beratung und Qualifizierung Mindestanforderungen diskutiert, nach denen die operative Umsetzung der IQ Angebote in diesen Aufgabenfeldern erfolgen soll. Diese Mindestanforderungen sollen perspektivisch dazu dienen, eine einheitliche Qualität in der Beratung und Qualifizierung im Förderprogramm zu gewährleisten und Koordinationen sowie Teilprojektträgern in IQ einen Maßstab und eine Orientierungshilfe zu geben. Ziel ist die Übernahme dieser Ansätze in die regulären Strukturen von Arbeitsverwaltung, Qualifizierungsträgern und Beratungsstellen unter Berücksichtigung der migrationsspezifischen Bedarfe der Teilnehmenden und Ratsuchenden.

Zum Beispiel heißt es in der Mindestanforderung 1, dass sich das „Konzept des Qualifizierungsangebots bzw. der Qualifizierungsplan eignet, um das Qualifizierungsziel zu erreichen“. Eins der vier Kriterien, die dies belegen sollen, besagt, dass zielgruppenspezifische Belange berücksichtigt werden, wie der „Ausbau der deutschen Sprachkenntnisse und der Kommunikationsfähigkeit (z.B. durch Verwendung des Konzepts des Integrierten Fach- und Sprachlernens (IFSL), den Bezug sprachlich-kommunikativer Lernziele auf die fachlichen Lernziele, passende Lernformate, Instrumente, Methoden, Materialien und/oder digitale Medien zum Aufbau sprachlich-kommunikativer Kompetenzen unter Einbezug des Qualitätsrahmens IFSL)“.

Gleich die zweite Mindestanforderung befasst sich mit dem Transfer der Angebote und erzeugt vor dem Hintergrund der ersten ein gewisses Spannungsfeld: „Das Qualifizierungsangebot ist auf einen späteren Transfer in andere Finanzierungsmöglichkeiten außerhalb des Förderprogramms IQ ausgerichtet“. Bei diesem Transfer die gewohnte Qualität der IQ Angebote vor dem Hintergrund der Kostensätze und Zertifizierungsvorgaben zu erhalten ist die Herausforderung, an der wir mit unseren Kolleginnen und Kollegen im Förderprogramm arbeiten.

Iris Beckmann-Schulz