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Im "Sprachblumengarten" wird Mehrsprachigkeit sichtbar:

Die Wertschätzung und der Einbezug des gesamtsprachlichen Repertoire ist für die Lernenden im Sprachtraining nicht nur ein Gebot des Respekts, sondern auch für das Lernen von großer Bedeutung. Jede zusätzliche Sprache wird nicht getrennt von der Erstsprache erlernt, sondern sie wird in das bereits vorhandene sprachliche System integriert: ein weiteres Blütenblatt aus dem Samenkorn des eigenen Sprachvermögens.

Dabei stellt die Methode der "Sprachenblume" eine Möglichkeit der Sichtbarmachung der eigenen Sprachen sowie der sprachlichen Ressourcen dar. Teilnehmende erfahren, dass Mehrsprachigkeit der Normalfall ist und nehmen die Facetten von gesellschaftlicher und persönlicher Mehrsprachigkeit wahr.

Die Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch hat sich entschieden, diese Methode und die "Mehrsprachigkeit" der Kolleginnen als Beitrag für den 8. Deutschen Diversity-Tag zu veröffentlichen und zeigt so gemeinsam mit zahlreiche Organisationen am Dienstag, den 26.05.2020 virtuell #FlaggefürVielfalt!

Hier gibt es weitere Informationen zum Deutschen Diversity Tag.

Mehr Lesenswertes von den beiden Sprachvermittlungsexperten Martin Wurzenrainer und Thomas Laimer zu "Mehrsprachigkeit im Basisbildungsunterricht mit MigrantInnen – eine Ressource und keine Komplikation!" finden Sie hier.