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IQ-Teilprojekt "Sprachprüfungen B2 für die Erteilung der Berufserlaubnis in Gesundheitsberufen"
passage gGmbH

Hamburg
 Hamburg
Gesundheit, Soziales, Lehre u. Erziehung
  • Zielgruppen:
  • Sonstiges
  • Finanzierung:
  • Projektmittel EU (z.B. ESF), Bund und / oder Land

1. Kurzsteckbrief: Basis-Daten zu Ihrem Träger und zu der von Ihnen durchgeführten Maßnahme

1 Träger der Maßnahme
passage gGmbH
PLZ
20097
Ort
Hamburg
Straße und Hausnummer
Nagelsweg 14
Bundesland
Hamburg
2 Titel der Maßnahme
IQ-Teilprojekt "Sprachprüfungen B2 für die Erteilung der Berufserlaubnis in Gesundheitsberufen"
Art der Maßnahme
Sonstiges
Branche
Gesundheit, Soziales, Lehre u. Erziehung
Genaue Tätigkeits- bzw. Berufsbezeichnung
Projektkoordination
3 Kontakt und Ansprechpartner
Birthe Scheffler
Telefon
040 / 24 87 48 - 14
E-Mail
birthe.scheffler@passage-hamburg.de
4 Welche Informationen zum Angebot sind öffentlich zugänglich?
Internetadresse
http://www.passage-hamburg.de/betriebe/wegeindenberuf/leist
z.B. Flyer, Broschüren, Evaluation
Flyer
5 Welche Zielsetzung hatte die Maßnahme?
In diesem kursförmigen Angebot haben zugewanderte Gesundheitsfachkräfte, die einen Antrag auf Gleichwertigkeit des Berufsabschlusses bei der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) gestellt haben, die Möglichkeit, fehlende berufsbezogene Sprachkenntnisse B2 kostenlos und zeitnah nach Antragstellung zu erwerbe
6 Zielgruppe
  • Sonstiges
7 Welcher Abschluss / welches Zertifikat wurde angestrebt?
zunächst Telc-Prüfung Deutsch B1-B2 Pflege aktuell; später telc Detutsch B2 allgemein
8 Von wann bis wann wurde die Maßnahme durchgeführt?
2015-2018
9 Wie oft wurde die Maßnahme durchgeführt?
aktuell 9 Kurse
10 Welche Kooperationspartner (z.B. andere Qualifizierungs- und Sprachkursträger, Kammern, Jobcenter, Agenturen, Betriebe) waren beteiligt?
Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV), Akademie für Bildung und Karriere vom Universitätsklinikum Eppendorf (UKE), Berufsförderungswerk(bfw), Jobcenter Hamburg, Asklepios Klinikum Hamburg Harburg AG, Internationaler Bund e.V., Frank Wagner Holding, Röweland Seniorenzentren, Holalemania GmbH u.a.
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Dauer der Qualifizierung in Wochen
individuell 3,5 -9 Monate
Std.-Umfang ges./Woche
30 UE /16 UE / 12 UE / 8 UE
Anteil der fachtheoretischen Unterweisung in Std./Woche
50% der Wochenstundenzahl
Anteil der Sprachförderung an der Fachtheoretischen Unterweisung in Std./Woche
50% der Wochenstundenzahl
12 Praktikums- bzw. Praxisphasen
Anzahl
keine Angabe
Dauer in Wochen insgesamt
keine Angabe
Stunden pro Woche
keine Angabe
Anteil an der gesamten Qualifizierungsmaßnahme in %
keine Angabe
Anteil der Sprachförderung in der Praxisphase in Std./Woche
keine Angabe
13 Anteil einer sozialpädagogischen Begleitung in Std./Woche
indviduell - nach Bedarf 2 Kursmodelle: a) für Erwerbstätige (berufsbegleitender Kurs) b) für Arbeitsuchende (Teilzeitkurs mit 30 UE)

2. Teilnahme-Voraussetzungen und weitere Angaben zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern (TN) Ihrer Maßnahme

1 (Berufs-)Bildungsabschluss
Abgeschlossene Ausbildung in einem Gesundheitsberuf im Ausland: mindestens 3 Jahre
2 Niveau Deutschkenntnisse
B1 (+)
3 Fördervoraussetzungen der TN
abgeschlossene Berufsausbildung in einem Gesundheitsberuf, Deutschkenntnisse auf Niveau B1, idealerweise wurde bereits ein Antrag auf Gleichwertigkeit des Berufsabschlusses gestellt
4 Anzahl der TN
männlich
21
weiblich
77
5 Wie erfolgte die TN-Akquise?
Fast alle Teilnehmenden wurden durch die BGV Hamburg an das Projekt verwiesen.
6 Zusammensetzung der Gruppe
Zusammensetzung der Gruppe
  • ausschließlich TN mit Zweitsprache Deutsch (DaZ)
Welche eher positiven Effekte hatte die Berücksichtigung von TN mit Erstsprache Deutsch?
keine Angabe
Typische Probleme?
keine Angabe

3. Finanzierung der Deutschförderung und Zertifizierung Ihrer Maßnahme

1 Wurde die Maßnahme gefördert?
Ja
Finanzierung
  • Projektmittel EU (z.B. ESF), Bund und / oder Land
2 Von wem wurde die Maßnahme (insbesondere die durch IFSL entstandenen Kosten) finanziert?
Finanzierung des Förderprogramm
3 Wurden Bedingungen an die Finanzierung geknüpft?
Ja
Welche?
Spätestens im Laufe des Kursbesuches musste ein Antrag auf Anerkennung gestellt werden.
4 Wurde die Entwicklung des Konzeptes für IFSL bestehend aus Curriculum und Durchführung finanziert und wenn ja, wie?
Wurde nicht finanziert
trifft nicht zu
Wurde als vorangestellte Leistung finanziert
trifft nicht zu
Wurde als integrierte Leistung finanziert
trifft zu
5 Gab es Hürden?
Ja
Welche?
- heterogene Gruppenzusammensetzung bezügl. Berufsabschluss (Pflegefachkräfte, Hebammen, Diätassistenz, Physiotherapie, MTA, MTRA, LTA u.a.) - unterschiedliche sprachliche Kompetenzen trotz gleicher Zertifikatsvoraussetzungen (B1) - psychische Belastung durch ungeklärten Aufenthaltsstatus - in Gruppe der Beschäftigten: Probleme durch Doppelbelastung Arbeit-Sprachlernen
Empfehlungen zum Abbau der Hürden
berufs(feld)bezogene Fachmodule eingerichtet, individuelles Sprachcoaching, sozialpädagogische Beratung, Anti-Stress-Training
6 War eine Zertifizierung der Maßnahme erforderlich?
Nein
7 Akzeptierter Kostensatz
keine Angabe

4. Projektaufbau und Lernorganisation: Wie sind Sie vorgegangen, um Deutschförderung bzw. Integriertes Fach- und Sprachlernen einzubeziehen?

1 Wurden die Maßnahmeninhalte von den Fachlehrenden sprachsensibel vermittelt?
Nein
Wurde die Maßnahme im Team-Teaching durchgeführt (d. h. Fachlehrende und Sprachlehrkräfte planen und führen den Unterricht gemeinsam durch)?
Ja
In welchem Umfang fand Team-Teaching statt (Std./Woche)?
unterschiedlich
Welche Kooperationsformen haben Sie umgesetzt?
Welche Kooperationsformen haben Sie umgesetzt?
  • Doppelkonferenz
  • Dozent/in-Beobachter/in
Sonstiges
keine Angabe
Fand eine gemeinsame Unterrichtsvorbereitung und -nachbereitung statt?
Ja
In welchem Umfang fand diese statt?
unterschiedlich
Gab es andere Formen der interdisziplinären Zusammenarbeit (bsplw. Intervision, kollegiale Beratung o. Ä.)?
Kollegiale Beratung fand fortlaufend statt. Ein Austausch fand beinahe täglich statt. Desweiteren fanden mindestens drei Teamsitzungen pro Kurs (ca. 1x monatlich) statt, bei denen alle Lehrenden und die Fachleitung anwesend waren.
2 Gab es Sprachfördergruppen?
Ja
3 Gab es Lernbegleitung/Coaching?
Ja
Aufgaben Lernbegleitung/ Coaching
Lerngewohnheiten eruieren, Lernen lernen, E-Learning-Empfehlungen für selbständiges Lernen, Lernziele definieren und Fortschritte dokumentieren
zeitl. Umfang von TN Lernbegleitung/Coaching
ca. 20 Stunden pro Kurs
4 Weitere ergänzende Bausteine wie bsplw. Mentoring oder Sprachpaten (d. h. Personen, die Migrantinnen und Migranten beim Lernen der Zweitsprache unterstützen und Verantwortung für deren Belange übernehmen)
Mentoring
Ja
Sprachpaten o. Ä.
Nein
Online-Learning-/blended learning
Ja
Anderes
für Erwerbstätige: betriebliche Integrationscoaches
5 Wer war für die Entwicklung der Lehr- und Lernmaterialien zuständig?
Fachlehrkräfte
Nein
Zeitl. Umfang:
keine Angabe
DaZ-Lehrkräfte
Nein
Zeitl. Umfang:
keine Angabe
Lernbegleitung
Ja
Zeitl. Umfang:
ca. 20 Stunden pro Kurs
6 Liegen Materialien vor, die von anderen Trägern genutzt werden könnten?
Nein
7 Wie ist das Curriculum zu IFSL entstanden?
basiert auf vorhandenem berufsspezifischen Curriculum.
Nein
Curriculum wurde komplett neu entwickelt.
Ja
8 Welchen Anteil hatten jeweils Fachlehrkräfte und DaZ-Lehrkräfte in den Schulungsphasen?
Volumen Fachlehrkraft Std./Woche
ca. 30 UE/Kurs
Volumen DaZ-Lehrkraft Std./Woche
320-360 UE
9 Wer war für die Organisation und Gestaltung der Abstimmungsprozesse für das IFSL verantwortlich (z.B. hauptamtliche Mitarbeitende, Honorarkräfte o.a.)?
Projektkoordination / Honorarkräfte untereinander
10 War ein Zeitbudget für Organisation und Abstimmungsprozesse vorgesehen?
Ja
Wie häufig fanden Abstimmungstreffen statt?
Abstimmung per E-Mail
In welchem zeitl. Umfang?
30-60 Min./Woche
Welche Personalgruppen waren an diesen Abstimmungsprozessen beteiligt?
Honorarkräfte / ergänzend Projektkoordination

5. Wie wurde der Sprachstand der Teilnehmenden festgestellt? Wurde darüber hinaus eine Sprachbedarfsermittlung durchgeführt?

1 Erfolgte eine Sprachstandsfeststellung (d.h. eine standardisierte Erhebung der kommunikativen Kompetenzen einer Person mit Deutsch als Zweitsprache)?
Ja
Die Sprachstandsfeststellung der TN erfolgte
intern
Welches Verfahren wurde für die Sprachstandsfeststellung eingesetzt?
  • selbst entwickelter Test
  • Tests von Test-Anbietern (z.B. TELC)
Andere
keine Angabe
Die Sprachstandsfeststellung der TN erfolgte
  • zu Beginn
  • kontinuierlich
  • zum Abschluss
Zeitliche Ressourcen für die Sprachstandsfeststellung der TN
eigener Test: 45 Min.-150 Min. + Eingangsgespräch (ca. 30 Min.), telc: 3x 3,45 Std. (Probeprüfungen)
2 Wurde eine Sprachbedarfsermittlung durchgeführt (d.h. eine Ermittlung der sprachlichen Anforderungen in der Qualifizierung sowie der individuellen Sprachbedürfnisse der TN)?
Ja
Die Sprachbedarfsermittlung erfolgte
Die Sprachbedarfsermittlung erfolgte
in den Schulungsphasen / beim Bildungs-/Beschäftigungsträger
  • zu Beginn
am Praktikumsplatz / im Betrieb
  • zu Beginn
Die Sprachbedarfsermittlung erfolgte
Zeitliche Ressourcen für die Sprachbedarfsermittlung der TN
k.A. aufgrund unterschiedlicher Bedarfe

6. Zusammenarbeit mit Betrieben bezogen auf Integriertes Fach- und Sprachlernen (IFSL)

1 Arbeiten Sie im Rahmen Ihrer Qualifizierungsmaßnahme mit Betrieben zusammen?
Ja
Haben Sie Kriterien für die Auswahl der Betriebe bezogen auf IFSL aufgestellt?
Nein
Sind Kooperationsabsprachen mit den Betrieben bezogen auf IFSL vorhanden?
Nein
Gab es Angebote zur Sprachsensibilisierung (d. h. zur Vermittlung von Wissen über sprachliche Merkmale und Herausforderungen im Kontext von beruflichem und fachlichem Lernen in der Zweitsprache Deutsch) für die Zuständigen im Betrieb?
Nein
Gab es eine Person im Betrieb, die das praktische Lernen sprachsensibel angeleitet / unterstützt hat?
Ja
Wenn ja, wie wurde dies umgesetzt?
kollegiale Begleitung und / oder betrieblicher Integrationscoach
Zeitlicher Umfang?
nicht bekannt
Welche Hürden?
Enttäuschung der Kollegen/innen über geringe Sprachkompetenzen und zu geringe Praxiserfahrung
Welche Erfolge?
schnelle Einarbeitung möglich, Lernerfolge durch Verzahnung von Praxiserfahrung und Deutschunterricht, steigendes Selbstbewusstsein durch wachsende Praxiserfahrung (Erwerb von Fachwortschatz im Unterricht und rasche Anwendung in der Praxis)
Waren Sprachpaten o. Ä. (d. h. Personen, die Migrantinnen und Migranten beim Lernen der Zweitsprache unterstützen und Verantwortung für deren Belange übernehmen) in den Betrieben vorhanden?
Nein

7. Erfahrungen und Einschätzungen bezüglich der eingesetzten personalen Ressourcen: Welche Eignungsmerkmale für Koordination, Ausbilder/Fachlehrkräfte, Deutsch als Zweitsprache (DaZ)-Lehrkräfte sowie für die Lernbegleitung halten Sie im Rahmen des IFSL für notwendig? An welchen Fortbildungen hat Ihr Personal teilgenommen bzw. welche Fortbildungsthemen halten Sie für wünschenswert?

1 Das in unseren Maßnahmen mit IFSL eingesetzte Personal hat an Fortbildungen teilgenommen zu...
Koordination
Ausbilder / Fachkräfte
Lehrkräfte
Lernbegleitung
Deutsch als Zweitsprache Ja Ja Ja Ja
Berufsbezogenes Deutsch
Interkulturelles Kompetenztraining
Sprachsensibilisierung
Team-Teaching Ja
IFSL
Kooperation mit Betrieben Ja Ja
Mentoring
Anderes
keine Angabe
2 Welche Fortbildung wünschen Sie sich am dringendsten für Ihr Personal, das in Maßnahmen mit IFSL eingesetzt ist?
keine Angabe
3 Die Teilnahme an Fortbildungen war bislang nicht oder nur eingeschränkt möglich keine Angabe
Haben Sie weitere Anmerkungen oder Kommentare zur Befragung?
Einige Fragen konnten nicht beantwortet werden, da in den GINA- Sprachkursen kein 100%iges IFSL durchgeführt wird. Die Kurse fokussieren auf: 1. Bestehen der Prüfung telc B2 Allgemeines Deutsch 2. Kommunikative Handlungsfähigkeit am Arbeitsplatz. Das Konzept kann sehr gern mündlich tiefer gehend erläutert werden.