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Ausgleichsmaßnahmen für pädagogische Fachkräfte
Paritätisches Bildungswerk LV Bremen e.V.

Bremen
 Bremen
Gesundheit, Soziales, Lehre u. Erziehung
  • Zielgruppen:
  • Sonstiges
  • Finanzierung:
  • Sonstiges

1. Kurzsteckbrief: Basis-Daten zu Ihrem Träger und zu der von Ihnen durchgeführten Maßnahme

1 Träger der Maßnahme
Paritätisches Bildungswerk LV Bremen e.V.
PLZ
28195
Ort
Bremen
Straße und Hausnummer
Faulenstr. 31
Bundesland
Bremen
2 Titel der Maßnahme
Ausgleichsmaßnahmen für pädagogische Fachkräfte
Art der Maßnahme
Sonstiges
Branche
Gesundheit, Soziales, Lehre u. Erziehung
Genaue Tätigkeits- bzw. Berufsbezeichnung
Sozialassistent_innen, Erzieher_innen, Sozialarbeiter_innen, Elementarpädagog_innen
3 Kontakt und Ansprechpartner
Iska Niemeyer
Telefon
0421 174724-43
E-Mail
iniemeyer@pbwbremen.de
4 Welche Informationen zum Angebot sind öffentlich zugänglich?
Internetadresse
www.pbwbremen.de
z.B. Flyer, Broschüren, Evaluation
Flyer
5 Welche Zielsetzung hatte die Maßnahme?
Personen mit im Ausland erworbenen pädagogischen Studien-und Berufsabschlüssen sowohl fachlich (als auch sprachlich) auf die im pädagogischen Berufsbereich auttauchenden Anforderungen vorzubereiten /
6 Zielgruppe
  • Sonstiges
7 Welcher Abschluss / welches Zertifikat wurde angestrebt?
1. TN-Bescheinigung 2. Bestehen des Kolloqiuims und damit der staatlichen Anerkennung
8 Von wann bis wann wurde die Maßnahme durchgeführt?
Vertiefungsmodule: seit 09/2015
9 Wie oft wurde die Maßnahme durchgeführt?
Wir befinden uns mittlerweile im 6 Durchlauf
10 Welche Kooperationspartner (z.B. andere Qualifizierungs- und Sprachkursträger, Kammern, Jobcenter, Agenturen, Betriebe) waren beteiligt?
Das Paritätisches Bildungswerk LV Bremen e.V. ist ein Träger der Erwachsenenbildung mit zwei Schwerpunkten: 1. Qualifizierung in der Einwanderungsgesellschaft (Durchführung von allgemein- und berufssprachlichen Deutschkursen etc) und der Fachschule für Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege; die zuständige Anerkennungsstelle verweist in ihren Bescheiden auf unser Projekt
11
Dauer der Qualifizierung in Wochen
14
Std.-Umfang ges./Woche
12
Anteil der fachtheoretischen Unterweisung in Std./Woche
10
Anteil der Sprachförderung an der Fachtheoretischen Unterweisung in Std./Woche
2
12 Praktikums- bzw. Praxisphasen
Anzahl
begleitend
Dauer in Wochen insgesamt
52
Stunden pro Woche
20-28
Anteil an der gesamten Qualifizierungsmaßnahme in %
keine Angabe
Anteil der Sprachförderung in der Praxisphase in Std./Woche
individuelles Sprachcoaching
13 Anteil einer sozialpädagogischen Begleitung in Std./Woche
individuelle Sprachcoaching

2. Teilnahme-Voraussetzungen und weitere Angaben zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern (TN) Ihrer Maßnahme

1 (Berufs-)Bildungsabschluss
Pädagogischer Berufsabschluss aus dem Ausland
2 Niveau Deutschkenntnisse
B2
3 Fördervoraussetzungen der TN
befinden sich im Anerkennungsverfahren
4 Anzahl der TN
männlich
2
weiblich
21
5 Wie erfolgte die TN-Akquise?
Über die zuständige Anerkennungstelle
6 Zusammensetzung der Gruppe
Zusammensetzung der Gruppe
  • ausschließlich TN mit Zweitsprache Deutsch (DaZ)
Welche eher positiven Effekte hatte die Berücksichtigung von TN mit Erstsprache Deutsch?
keine Angabe
Typische Probleme?
keine Angabe

3. Finanzierung der Deutschförderung und Zertifizierung Ihrer Maßnahme

1 Wurde die Maßnahme gefördert?
Ja
Finanzierung
  • Sonstiges
2 Von wem wurde die Maßnahme (insbesondere die durch IFSL entstandenen Kosten) finanziert?
Förderprogramm IQ
3 Wurden Bedingungen an die Finanzierung geknüpft?
Nein
4 Wurde die Entwicklung des Konzeptes für IFSL bestehend aus Curriculum und Durchführung finanziert und wenn ja, wie?
Wurde nicht finanziert
trifft nicht zu
Wurde als vorangestellte Leistung finanziert
trifft nicht zu
Wurde als integrierte Leistung finanziert
trifft zu
5 Gab es Hürden?
Ja
Welche?
- es steht aufgrund der Rahmenbedingungen (Maßnahme stellt ein theoretisches Zusatzmodul innerhalb des Anpassungslehrgangs dar) nur ein geringer Stundenumfang (164 UStd) zur Verfügung - Konzentration auf Vermittlung fachlichen Wissens (daher haben wir ergänzend bzw. vorgeschaltet einen Deutschkurs für pädagogische Fachkräfte entwickelt und führen diese Kurse nun durch)
Empfehlungen zum Abbau der Hürden
Ergänzender Deutschkurs
6 War eine Zertifizierung der Maßnahme erforderlich?
Nein
7 Akzeptierter Kostensatz
keine Angabe

4. Projektaufbau und Lernorganisation: Wie sind Sie vorgegangen, um Deutschförderung bzw. Integriertes Fach- und Sprachlernen einzubeziehen?

1 Wurden die Maßnahmeninhalte von den Fachlehrenden sprachsensibel vermittelt?
Nein
Wurde die Maßnahme im Team-Teaching durchgeführt (d. h. Fachlehrende und Sprachlehrkräfte planen und führen den Unterricht gemeinsam durch)?
Ja
In welchem Umfang fand Team-Teaching statt (Std./Woche)?
?
Welche Kooperationsformen haben Sie umgesetzt?
Welche Kooperationsformen haben Sie umgesetzt?
  • Doppelkonferenz
  • Dozent/in-Assistent/in
Sonstiges
Gegenseitiger Austausch, voneinander Lernen
Fand eine gemeinsame Unterrichtsvorbereitung und -nachbereitung statt?
Ja
In welchem Umfang fand diese statt?
keine Angabe
Gab es andere Formen der interdisziplinären Zusammenarbeit (bsplw. Intervision, kollegiale Beratung o. Ä.)?
Mittlerweile findet kein Teamteaching mehr statt, Dozent_innen sind sprachsensibel geschult bzw. Fach- und Sprachdozentin in einer Person, regelmäßiger Austausch im Team
2 Gab es Sprachfördergruppen?
Nein
3 Gab es Lernbegleitung/Coaching?
Ja
Aufgaben Lernbegleitung/ Coaching
sprachliche und fachliche Begleitung / Unterstützung
zeitl. Umfang von TN Lernbegleitung/Coaching
20 Stunden / TN
4 Weitere ergänzende Bausteine wie bsplw. Mentoring oder Sprachpaten (d. h. Personen, die Migrantinnen und Migranten beim Lernen der Zweitsprache unterstützen und Verantwortung für deren Belange übernehmen)
Mentoring
Nein
Sprachpaten o. Ä.
Nein
Online-Learning-/blended learning
Nein
Anderes
keine Angabe
5 Wer war für die Entwicklung der Lehr- und Lernmaterialien zuständig?
Fachlehrkräfte
Nein
Zeitl. Umfang:
keine Angabe
DaZ-Lehrkräfte
Nein
Zeitl. Umfang:
keine Angabe
Lernbegleitung
Ja
Zeitl. Umfang:
20 Stunden / TN
6 Liegen Materialien vor, die von anderen Trägern genutzt werden könnten?
Nein
7 Wie ist das Curriculum zu IFSL entstanden?
basiert auf vorhandenem berufsspezifischen Curriculum.
Nein
Curriculum wurde komplett neu entwickelt.
Ja
8 Welchen Anteil hatten jeweils Fachlehrkräfte und DaZ-Lehrkräfte in den Schulungsphasen?
Volumen Fachlehrkraft Std./Woche
keine Angabe
Volumen DaZ-Lehrkraft Std./Woche
keine Angabe
9 Wer war für die Organisation und Gestaltung der Abstimmungsprozesse für das IFSL verantwortlich (z.B. hauptamtliche Mitarbeitende, Honorarkräfte o.a.)?
Koordinatorin hauptamtlich (DaZ / IFSL)
10 War ein Zeitbudget für Organisation und Abstimmungsprozesse vorgesehen?
Nein

5. Wie wurde der Sprachstand der Teilnehmenden festgestellt? Wurde darüber hinaus eine Sprachbedarfsermittlung durchgeführt?

1 Erfolgte eine Sprachstandsfeststellung (d.h. eine standardisierte Erhebung der kommunikativen Kompetenzen einer Person mit Deutsch als Zweitsprache)?
Ja
Die Sprachstandsfeststellung der TN erfolgte
intern
Welches Verfahren wurde für die Sprachstandsfeststellung eingesetzt?
  • selbst entwickelter Test
Andere
keine Angabe
Die Sprachstandsfeststellung der TN erfolgte
  • zu Beginn
Zeitliche Ressourcen für die Sprachstandsfeststellung der TN
2 Stunden
2 Wurde eine Sprachbedarfsermittlung durchgeführt (d.h. eine Ermittlung der sprachlichen Anforderungen in der Qualifizierung sowie der individuellen Sprachbedürfnisse der TN)?
Ja
Die Sprachbedarfsermittlung erfolgte
Die Sprachbedarfsermittlung erfolgte
in den Schulungsphasen / beim Bildungs-/Beschäftigungsträger
am Praktikumsplatz / im Betrieb
  • kontinuierlich
Die Sprachbedarfsermittlung erfolgte
Zeitliche Ressourcen für die Sprachbedarfsermittlung der TN
keine Angabe

6. Zusammenarbeit mit Betrieben bezogen auf Integriertes Fach- und Sprachlernen (IFSL)

1 Arbeiten Sie im Rahmen Ihrer Qualifizierungsmaßnahme mit Betrieben zusammen?
Ja
Haben Sie Kriterien für die Auswahl der Betriebe bezogen auf IFSL aufgestellt?
Nein
Sind Kooperationsabsprachen mit den Betrieben bezogen auf IFSL vorhanden?
Nein
Gab es Angebote zur Sprachsensibilisierung (d. h. zur Vermittlung von Wissen über sprachliche Merkmale und Herausforderungen im Kontext von beruflichem und fachlichem Lernen in der Zweitsprache Deutsch) für die Zuständigen im Betrieb?
Ja
geplant
Ja
durchgeführt
Nein
Gab es eine Person im Betrieb, die das praktische Lernen sprachsensibel angeleitet / unterstützt hat?
Ja
Wenn ja, wie wurde dies umgesetzt?
keine Angabe
Zeitlicher Umfang?
keine Angabe
Welche Hürden?
Geplant sind Workshops zu sprachsensiblem Anleiten
Welche Erfolge?
teilweise Austausch
Waren Sprachpaten o. Ä. (d. h. Personen, die Migrantinnen und Migranten beim Lernen der Zweitsprache unterstützen und Verantwortung für deren Belange übernehmen) in den Betrieben vorhanden?
Nein

7. Erfahrungen und Einschätzungen bezüglich der eingesetzten personalen Ressourcen: Welche Eignungsmerkmale für Koordination, Ausbilder/Fachlehrkräfte, Deutsch als Zweitsprache (DaZ)-Lehrkräfte sowie für die Lernbegleitung halten Sie im Rahmen des IFSL für notwendig? An welchen Fortbildungen hat Ihr Personal teilgenommen bzw. welche Fortbildungsthemen halten Sie für wünschenswert?

1 Das in unseren Maßnahmen mit IFSL eingesetzte Personal hat an Fortbildungen teilgenommen zu...
Koordination
Ausbilder / Fachkräfte
Lehrkräfte
Lernbegleitung
Deutsch als Zweitsprache Ja Ja Ja Ja
Berufsbezogenes Deutsch
Interkulturelles Kompetenztraining
Sprachsensibilisierung
Team-Teaching
IFSL Ja Ja Ja Ja
Kooperation mit Betrieben
Mentoring
Anderes
keine Angabe
2 Welche Fortbildung wünschen Sie sich am dringendsten für Ihr Personal, das in Maßnahmen mit IFSL eingesetzt ist?
Personal wird stetig weitergebildet Wunsch: z.B. Mediendidaktik
3 Die Teilnahme an Fortbildungen war bislang nicht oder nur eingeschränkt möglich keine Angabe
Haben Sie weitere Anmerkungen oder Kommentare zur Befragung?
Anmerkungen zu 2: Die Besonderheit in diesem Projekt ist die Zusammensetzung des Teams: Die Koordination ist Daz-Lehrkraft, Sprachlernbegleiterin und Trainer für IFSL, die Fachlehrkräfte sind alle sprachsensibel geschult. Es gibt eine enge Zusammenarbeit im Team, die Lernbegleitung erfolgt (je nach Bedarf) durch die Fachlehrkräfte und durch die Koordination.