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EMSA Modulare Nachqualifizierung zum Berufsabschluss
INBAS GmbH / Ausbildungszentrum der Innung SHK

Berlin
 Berlin
Bau, Architektur, Vermessung, Gebäudetechnik
  • Zielgruppen:
  • Über 25
  • Finanzierung:
  • Projektmittel EU (z.B. ESF), Bund und / oder Land

1. Kurzsteckbrief: Basis-Daten zu Ihrem Träger und zu der von Ihnen durchgeführten Maßnahme

1 Träger der Maßnahme
INBAS GmbH / Ausbildungszentrum der Innung SHK
PLZ
13359
Ort
Berlin
Straße und Hausnummer
Grüntaler Str.62
Bundesland
Berlin
2 Titel der Maßnahme
EMSA Modulare Nachqualifizierung zum Berufsabschluss
Art der Maßnahme
Sonstiges
Branche
Bau, Architektur, Vermessung, Gebäudetechnik
Genaue Tätigkeits- bzw. Berufsbezeichnung
Anlagenmechaniker/innen Sanitär Heizung Klima
3 Kontakt und Ansprechpartner
Hedwig Kranz
Telefon
030-493003-50
E-Mail
H.Kranz@shk-berlin.de
4 Welche Informationen zum Angebot sind öffentlich zugänglich?
Internetadresse
www.shk-berlin.de, www. inbas.com/emsa
z.B. Flyer, Broschüren, Evaluation
EMSA Berufe Flyer, EMSA Infoblatt Beruf, Eintrag in Kursnet duch Anbieter
5 Welche Zielsetzung hatte die Maßnahme?
Erhöhung der Teilnahme von Menschen mit Migrationshintergrund, die in Fbw Maßnahmen unterrepräsentiert sind, Schaffung von Nachwuchskräften zusätzlich zu den betrieblich Ausgebildeten
6 Zielgruppe
  • Über 25
7 Welcher Abschluss / welches Zertifikat wurde angestrebt?
Externenprüfung, Gesellenbrief
8 Von wann bis wann wurde die Maßnahme durchgeführt?
wiederkehrend
9 Wie oft wurde die Maßnahme durchgeführt?
dreimal
10 Welche Kooperationspartner (z.B. andere Qualifizierungs- und Sprachkursträger, Kammern, Jobcenter, Agenturen, Betriebe) waren beteiligt?
EMSA Erfolg mit Sprache und Abschluss, Projekt der INBAS GmbH Regionalbüro Berlin, Berliner Jobcenter und Arbeitsagenturen, ca. 30 SHK Innungsmitgliedsbetriebe als Praktikumsgeber
11
Dauer der Qualifizierung in Wochen
104
Std.-Umfang ges./Woche
40
Anteil der fachtheoretischen Unterweisung in Std./Woche
ca. 8,5 UE pro Woche gesamt bis zu 24%
Anteil der Sprachförderung an der Fachtheoretischen Unterweisung in Std./Woche
5 UE Unterricht Sprachförderung und 3,5 Sprachlernen in den fachtheoretischen und fachpraktischen Unterrichtsstunden, gesamt ca. 20% der Maßnahme
12 Praktikums- bzw. Praxisphasen
Anzahl
4 Praktika
Dauer in Wochen insgesamt
á 2 Wochen=8 Wochen
Stunden pro Woche
40
Anteil an der gesamten Qualifizierungsmaßnahme in %
20
Anteil der Sprachförderung in der Praxisphase in Std./Woche
s.o. lässt sich nicht trennen, Integriertes Sprachlernen findet auch in der Werkstatt mit sprachsensiblen Methoden statt
13 Anteil einer sozialpädagogischen Begleitung in Std./Woche
außerhalb der 40 WSTD bis zu 2 Std pro Woche

2. Teilnahme-Voraussetzungen und weitere Angaben zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern (TN) Ihrer Maßnahme

1 (Berufs-)Bildungsabschluss
Erfahrungen in einem Metall- oder Elektroberuf
2 Niveau Deutschkenntnisse
ab B1(GER)
3 Fördervoraussetzungen der TN
Bildungsgutschein (BGS)
4 Anzahl der TN
männlich
15 aktuell 10, bislang nur männlich
weiblich
keine Angabe
5 Wie erfolgte die TN-Akquise?
Beratungen zum Berufsabschluss im Projekt EMSA, Infoveranstaltungen bei Multiplikatoren und Bildungsinteressierten, U-Bahnwerbung, berufskundliche Veranstaltungen für Multiplikatoren im Ausbildungszentrum, Mundpropaganda durch ehemalige Teilnehmer
6 Zusammensetzung der Gruppe
Zusammensetzung der Gruppe
  • sowohl TN mit DaZ als auch mit Erstsprache Deutsch
Welche eher positiven Effekte hatte die Berücksichtigung von TN mit Erstsprache Deutsch?
Die Sprechanteile in der Gesamtgruppe wurden erhöht. Der zweisprachige Teilnehmer (Deutsch/Türkisch) hatte die Erkenntnis gewonnen, dass er fast genauso viel Zeit zum Erlernen von Fachdeutsch investieren musste, wie alle anderen mit Zweitsprache Deutsch.
Typische Probleme?
keine Angabe

3. Finanzierung der Deutschförderung und Zertifizierung Ihrer Maßnahme

1 Wurde die Maßnahme gefördert?
Ja
Finanzierung
  • Projektmittel EU (z.B. ESF), Bund und / oder Land
2 Von wem wurde die Maßnahme (insbesondere die durch IFSL entstandenen Kosten) finanziert?
Bundesagentur für Arbeit und Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales
3 Wurden Bedingungen an die Finanzierung geknüpft?
Ja
Welche?
EMSA Anforderungen IFSL mindestens 20%
4 Wurde die Entwicklung des Konzeptes für IFSL bestehend aus Curriculum und Durchführung finanziert und wenn ja, wie?
Wurde nicht finanziert
trifft nicht zu
Wurde als vorangestellte Leistung finanziert
trifft zu
Wurde als integrierte Leistung finanziert
trifft nicht zu
5 Gab es Hürden?
Ja
Welche?
Hürden in der Zertifizierung: aufgrund eines erhöhten Bundesdurchschnittskostensatzes (BDK) und in der Darstellung, dass 20% IFSL nicht zusätzlich zu den Unterrichtsstunden sind. Hürden in der Finanzierung: Für Bildungsträger ist es problematisch, dass Vor- und Nachbereitungen nicht finanziert werden.
Empfehlungen zum Abbau der Hürden
flexibler BDKS
6 War eine Zertifizierung der Maßnahme erforderlich?
Ja
Von wem wurde diese gefordert?
BA/EMSA
Von wem wurde sie erteilt?
BA
Gab es Hindernisse?
Ja
Typische Probleme?
keine Angabe
7 Akzeptierter Kostensatz
ca. +1,00 EUR/Std/TN

4. Projektaufbau und Lernorganisation: Wie sind Sie vorgegangen, um Deutschförderung bzw. Integriertes Fach- und Sprachlernen einzubeziehen?

1 Wurden die Maßnahmeninhalte von den Fachlehrenden sprachsensibel vermittelt?
Nein
Wurde die Maßnahme im Team-Teaching durchgeführt (d. h. Fachlehrende und Sprachlehrkräfte planen und führen den Unterricht gemeinsam durch)?
Ja
In welchem Umfang fand Team-Teaching statt (Std./Woche)?
variabel, ein Mal pro Modul
Welche Kooperationsformen haben Sie umgesetzt?
Welche Kooperationsformen haben Sie umgesetzt?
  • Dozent/in-Beobachter/in
Sonstiges
keine Angabe
Fand eine gemeinsame Unterrichtsvorbereitung und -nachbereitung statt?
Ja
In welchem Umfang fand diese statt?
1,15
Gab es andere Formen der interdisziplinären Zusammenarbeit (bsplw. Intervision, kollegiale Beratung o. Ä.)?
Hospitation der Daz-Lehrkraft in den fachtheoretischen und fachpraktischen Unterrichtsstunden
2 Gab es Sprachfördergruppen?
Ja
3 Gab es Lernbegleitung/Coaching?
Ja
Aufgaben Lernbegleitung/ Coaching
variabel
zeitl. Umfang von TN Lernbegleitung/Coaching
Lernstrategien, Gedächtnistraining, Strukturierung des Lernstoffs, Korrekturen der von den Teilnehmenden verfassten Texte im Modul Modul Vorbereitung zur Externenprüfung 3 UE pro Woche
4 Weitere ergänzende Bausteine wie bsplw. Mentoring oder Sprachpaten (d. h. Personen, die Migrantinnen und Migranten beim Lernen der Zweitsprache unterstützen und Verantwortung für deren Belange übernehmen)
Mentoring
Nein
Sprachpaten o. Ä.
Nein
Online-Learning-/blended learning
Nein
Anderes
keine Angabe
5 Wer war für die Entwicklung der Lehr- und Lernmaterialien zuständig?
Fachlehrkräfte
Ja
Zeitl. Umfang:
variabel
DaZ-Lehrkräfte
Ja
Zeitl. Umfang:
variabel, pro UE ca. 20 Minuten
Lernbegleitung
Nein
Zeitl. Umfang:
keine Angabe
6 Liegen Materialien vor, die von anderen Trägern genutzt werden könnten?
Nein
7 Wie ist das Curriculum zu IFSL entstanden?
basiert auf vorhandenem berufsspezifischen Curriculum.
Nein
Curriculum wurde komplett neu entwickelt.
Ja
8 Welchen Anteil hatten jeweils Fachlehrkräfte und DaZ-Lehrkräfte in den Schulungsphasen?
Volumen Fachlehrkraft Std./Woche
unterschiedlich, ca 28% von 40 UE
Volumen DaZ-Lehrkraft Std./Woche
unterschiedlich, ca 20% von 5 UE
9 Wer war für die Organisation und Gestaltung der Abstimmungsprozesse für das IFSL verantwortlich (z.B. hauptamtliche Mitarbeitende, Honorarkräfte o.a.)?
Projektleitung
10 War ein Zeitbudget für Organisation und Abstimmungsprozesse vorgesehen?
Ja
Wie häufig fanden Abstimmungstreffen statt?
zweimonatlich, zusätzlich regelmäßig per Telefon und Mail
In welchem zeitl. Umfang?
variabel und nach Bedarf
Welche Personalgruppen waren an diesen Abstimmungsprozessen beteiligt?
Projektleitung, DAZ-Dozent/innen, Theorielehrer/innen und zuständige Fachausbilder/innen

5. Wie wurde der Sprachstand der Teilnehmenden festgestellt? Wurde darüber hinaus eine Sprachbedarfsermittlung durchgeführt?

1 Erfolgte eine Sprachstandsfeststellung (d.h. eine standardisierte Erhebung der kommunikativen Kompetenzen einer Person mit Deutsch als Zweitsprache)?
Ja
Die Sprachstandsfeststellung der TN erfolgte
extern
Welches Verfahren wurde für die Sprachstandsfeststellung eingesetzt? keine Angabe
Andere
Text Easy
Die Sprachstandsfeststellung der TN erfolgte
  • zu Beginn
  • zum Abschluss
Zeitliche Ressourcen für die Sprachstandsfeststellung der TN
ca. 3 Stunden
2 Wurde eine Sprachbedarfsermittlung durchgeführt (d.h. eine Ermittlung der sprachlichen Anforderungen in der Qualifizierung sowie der individuellen Sprachbedürfnisse der TN)?
Ja
Die Sprachbedarfsermittlung erfolgte
Die Sprachbedarfsermittlung erfolgte
  • zu Beginn
in den Schulungsphasen / beim Bildungs-/Beschäftigungsträger
  • zu Beginn
am Praktikumsplatz / im Betrieb keine Angabe
Die Sprachbedarfsermittlung erfolgte
Zeitliche Ressourcen für die Sprachbedarfsermittlung der TN
Analyse 2 Std. Vorbereitung; Umsetzung ist unterrichtsimmanent

6. Zusammenarbeit mit Betrieben bezogen auf Integriertes Fach- und Sprachlernen (IFSL)

1 Arbeiten Sie im Rahmen Ihrer Qualifizierungsmaßnahme mit Betrieben zusammen?
Ja
Haben Sie Kriterien für die Auswahl der Betriebe bezogen auf IFSL aufgestellt?
Ja
Welche?
Sprachsensible Anleitung ist Voraussetzung
Sind Kooperationsabsprachen mit den Betrieben bezogen auf IFSL vorhanden?
Ja
Welche?
Absprachen zur Klärung des zeitlichen und inhaltlichen Aufwands; zur Tandem-Bildung mit mehrsprachigen Facharbeitern aus dem Betrieb (erhöhtes Sprachbewusstsein)
Gab es Angebote zur Sprachsensibilisierung (d. h. zur Vermittlung von Wissen über sprachliche Merkmale und Herausforderungen im Kontext von beruflichem und fachlichem Lernen in der Zweitsprache Deutsch) für die Zuständigen im Betrieb?
Nein
Gab es eine Person im Betrieb, die das praktische Lernen sprachsensibel angeleitet / unterstützt hat?
Nein
Waren Sprachpaten o. Ä. (d. h. Personen, die Migrantinnen und Migranten beim Lernen der Zweitsprache unterstützen und Verantwortung für deren Belange übernehmen) in den Betrieben vorhanden?
Nein

7. Erfahrungen und Einschätzungen bezüglich der eingesetzten personalen Ressourcen: Welche Eignungsmerkmale für Koordination, Ausbilder/Fachlehrkräfte, Deutsch als Zweitsprache (DaZ)-Lehrkräfte sowie für die Lernbegleitung halten Sie im Rahmen des IFSL für notwendig? An welchen Fortbildungen hat Ihr Personal teilgenommen bzw. welche Fortbildungsthemen halten Sie für wünschenswert?

1 Das in unseren Maßnahmen mit IFSL eingesetzte Personal hat an Fortbildungen teilgenommen zu...
Koordination
Ausbilder / Fachkräfte
Lehrkräfte
Lernbegleitung
Deutsch als Zweitsprache
Berufsbezogenes Deutsch
Interkulturelles Kompetenztraining
Sprachsensibilisierung
Team-Teaching
IFSL Ja Ja Ja
Kooperation mit Betrieben
Mentoring
Anderes
keine Angabe
2 Welche Fortbildung wünschen Sie sich am dringendsten für Ihr Personal, das in Maßnahmen mit IFSL eingesetzt ist?
Teamteaching Diversity Lernsystematiken
3 Die Teilnahme an Fortbildungen war bislang nicht oder nur eingeschränkt möglich keine Angabe
Haben Sie weitere Anmerkungen oder Kommentare zur Befragung?
Es ist ungünstig, dass sich die Fragen auf in sich geschlossene Maßnahmen beziehen.