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Glossar

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Das Ziel der Vermittlung kommunikativer Kompetenz in der Zweitsprache ist es, den Lernenden Mündigkeit in der Zweitsprache zu ermöglichen. Sprachliche Mittel müssen zur kommunikativen Ausübung der Fertigkeiten zur Verfügung stehen und unter den Bedingungen realer Kommunikation angewendet werden können. Lernende sollen sich in unterschiedlichen Situationen angemessen vermitteln und ausdrücken können.

Kommunikative Kompetenz bezogen auf das Arbeitsleben schließt eine ganze Reihe sozialer und sprachlich-kommunikativer Handlungskompetenz ein, wie z. B.:

Handlungen, die notwendig sind

  • für den Zugang zu Arbeitsmarkt und Qualifizierungen
  • zur Informationssicherung, -verarbeitung und -weitergabe am Arbeitsplatz
  • zur Etablierung eines sozialen Netzwerkes am Arbeitsplatz und zur
  • Teilhabe an betrieblichen Prozessen (Small Talk, Audits, Urlaubsanträge); dazu gehören auch: Kritik- und Beschwerdefähigkeit
  • zum erfolgreichen Ausfüllen verschiedenster mündlicher und schriftlicher Interaktionssituationen (Nachfragen, Verhandeln, Argumentieren etc.)

Fehlerfreiheit ist in diesem Kontext weniger von Bedeutung als kommunikative Handlungsfähigkeit.