Punkte

Rolle und Aufgaben Sprachmentor*in / Sprachmentor*innen als Botschafter*innen für DaZ im Betrieb

Die Aufgabe der Mentor*innen könnten sein:

Reflexionshilfe geben

Mentor*innen helfen den Mentees, sich klar zu werden was sie konkret lernen wollen, über welche Sprachfähigkeiten Mentees schon verfügen, was sie brauchen, um gut zu lernen und festzuhalten, was sie*er neu gelernt hat.

Beraten und Begleiten

Im Tandem suchen sie Wege, wie die Mentees die gesteckten Lernziele möglichst selbstständig erreichen. Mentor*innen machen Vorschläge über unterschiedliche Wege.

Wissen und Erfahrung über Sprache weitergeben

Jede*r Mentor*in hat ihre*seine eigenen Erfahrungen und Wissen über die Sprache. Hat die*der Mentor*in selbst Deutsch als Zweitsprache gelernt, kann sie*er auf diesen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Beim Weitergeben von Wissen hilft es darauf zu achten, dass der Mentee nicht dominiert und mit Informationen „überschüttet“ wird. Besser ist es, den Mentee zu ermutigen, Fragen zu stellen und diese zu beantworten und dabei darauf zu achten, ob der Mentee die Informationen bekommt, die sie*er braucht.

Braucht die*der Mentee mehr Unterstützung, raten wir zu einem Gespräch mit der Führungskraft. Dort kann man besprechen, was es für weitere Möglichkeiten gibt.

Eigenes Aufgabenverständnis und Vorgehen reflektieren

Neues zu lernen und sich weiterzuentwickeln gelingt umso besser, je mehr gegenseitiges Vertrauen und Zutrauen vorhanden ist. Dabei ist es wichtig, dass die Beziehung von Wertschätzung und Respekt geprägt ist. Und auch wenn die*der Mentee die*derjenige ist, der die Sprache schlechter beherrscht, ist es wichtig, dass die Kommunikation auf Augenhöhe stattfindet. Wenn es dem Mentee gerade an Zuversicht fehlt, hilft Mut zu machen und den Blick auf bereits Erreichtes zu richten.

Für Mentor*innen ist es wichtig, dass sie sich klar darüber werden, was sie leisten können und was nicht. Dies sollten sie sowohl mit dem Mentee als auch mit der Führungskraft besprechen.