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Lernen strukturieren und dokumentieren (Lernzirkel und Lerntagebuch)

 

Der Lernzirkel ist eine Struktur. Mit dem Lernzirkel entwickeln Tandems im Sprachmentoring konkrete und überschaubare Lernaufgaben.

Eine Lernaufgabe beschreibt das, was ein*e Mentee als nächstes lernen möchte. Es gibt kleine oder große Lernaufgaben [VERLINKUNG zu 'NACHFRAGEN' und 'SZENARIOBEISPIEL']. Sprachmentor*innen unterstützen Mentees Lernaufgaben zu finden.

Der Lernzirkel teilt die Lernaufgaben in 3 Teile: VORdenken – Machen - NACHdenken. Lernen mit einem strukturierten Plan hat Vorteile: Die*der Mentee versteht, wie sie*er am besten lernt.


Schritt 1: VORdenken

Mentee und Sprachmentor*in analysieren zusammen, was die*der Mentee als nächstes lernen möchte:
Welche sprachlichen Anforderungen erlebt ein*e Mentee im Arbeitsalltag?
Was braucht die*der Mentee, um die Situation gut meistern zu können?
Sie formulieren gemeinsam eine Lernaufgabe.
Danach planen sie den Lernweg: Sie sammeln Ideen, was die*der Mentee machen kann. Sie notieren die einzelnen Schritte und planen die Zeit dafür.

Tipp für das Tandem:

Lernziele sollten konkret und klein genug sein, um sie bearbeiten zu können.


Schritt 2: Machen

Die*der Mentee arbeitet den Plan ab.
Der*die Mentor*in unterstützt, wenn nötig.

Machen Sie als Mentee so viel wie möglich allein. Probieren Sie aus und ändern Sie ihre Lernwege, wenn Sie es für richtig halten.

Schritt 3: NACHdenken

Beide treffen sich, um über das Lernen zu sprechen: Was habe ich erreicht? Was hat gut funktioniert? Was nicht? Was könnte man anders machen? Wie lerne ich am besten Neues dazu?

Zuerst berichten Mentees über ihre Erfahrungen und stellen ihre Fragen. Erst danach geben Mentor*innen Feedback.

Dokumentieren

Wenn die*der Mentee mit dem Bearbeiten der Lernaufgabe zufrieden ist, dann legt sie*er die Materialien dazu im persönlichen Lerntagebuch [LINK] ab. Das ist eine Mappe für Papiere oder ein digitaler Ordner.

Danach finden und planen Mentee und Mentor*in die nächste Lernaufgabe.

 

 

 

 

Nutzen Sie das Lerntagebuch, um Themen zu wiederholen.

Schauen Sie sich ab und zu an, was Sie schon alles gelernt haben. Das motiviert.

Wenn Sie später selbst die Rolle einer*s Mentor*in übernehmen, finden Sie in Ihrem Lerntagebuch Anregungen und Materialien.