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Team-Teaching

Kurz gesagt:

Beim Team-Teaching liegt die Verantwortung für die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung einer Unterrichtseinheit bei zwei oder mehreren Lehrkräften. Im Kontext des Integrierten Fach- und Sprachlernens sind eine Fachlehrkraft sowie eine DaZ-Lehrkraft an der Unterrichtsgestaltung von Fachunterricht beteiligt. Dabei hängt die Form der Zusammenarbeit sowohl von den Rahmenbedin-gungen, z. B. den Personalressourcen, als auch vom Ziel des jeweiligen Team-Teachings ab.

Das Teamsetting kann asymmetrisch oder symmetrisch angelegt sein: Beim asymmetrischen Teamsetting übernimmt der/die Fachlehrende die Hauptverantwortung für die Unterrichtsvorbereitung und -gestaltung. Die DaZ-Lehrkraft beobachtet den Unterricht anhand ausgewählter Kriterien (Sprachbedarfsermittlung, Feststellung von individuellen Förderbedarfen o. Ä.) oder unterstützt die Lernenden in binnendifferenzierenden Lernarrangements, ggf. auch individuell, oder bei aufwändigeren Aktivitäten wie Werkstatt, Erkundigungen, Projekte. Das symmetrische Teamsetting sieht gleiche Verantwortungsanteile an Unterrichtsvorbereitung und -gestaltung vor. Beide Lehrkräfte teilen sich die Verantwortung und den Arbeitsaufwand zu annähernd gleichen Teilen und moderieren den Unterricht gemeinsam.


Team-Teaching von Fach- und DaZ-Lehrenden (Fach-/DaZ-TT): Reflexionen zu einem neuen Instrument

Team-Teaching (TT)  von Fach- und SprachtrainerInnen gilt als eines der zentralen Instrumente von Integriertem Fach- und Sprachlernen (IFSL) in der Beruflichen Qualifizierung. Fach-/DaZ-TT- das klingt erst einmal modern und vielversprechend. Bei der Erprobung zeigen sich aber nicht wenige Stolpersteine. Also ist dieses Instrument vielleicht gar nicht so gut wie sein Ruf? Oder verhält es sich mit Fach-/DaZ-TT wie mit „neuen“ Instrumenten eigentlich immer: Es entfaltet sein Potential nur, wenn man darauf spielen kann? 

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