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Internationale Perspektiven

Europäisches Netzwerk "Language for Work"

Language for Work ist ein europäisches Lernnetzwerk für alle, die im Bereich „Lernen der Mehrheitssprache am Arbeitsplatz von Migrantinnen/Migranten und ethnischen Minderheiten“ tätig sind. Europa bietet eine reiche Vielfalt an Herangehensweisen an das Lernen, die Arbeitsmarktstrukturen und politischen Konzepte. Das Language for Work-Netzwerk hilft Forschern, Bildungsanbietern, Arbeitgebern, Gewerkschaften, politischen Entscheidungsträgern, von dieser Vielfalt zu profitieren. 

Die vom European Centre for Modern Languages (ECML) betriebene Internetseite des Netzwerks bietet ein Ressourcen-Center mit praktischen Tools, theoretisch-analytischen Materialien und Links zu anderen einschlägigen Internetseiten. Die kostenlose Netzwerk-Mitgliedschaft ermöglicht den Zugang zu den Ressourcen, das Herunterzuladen und Hinzufügen von Ressourcen, den Zugriff auf Konferenz-Berichte, Informationen über die Profile der Netzwerk-Mitglieder sowie die Beteiligung an einem Forum für Netzwerkmitglieder.

 

Ingrid Piller (2011): Intercultural communication. A critical introduction

Die Einführung in die interkulturelle Kommunikation bereichert das Feld der wissenschaftlichen Publikationen zu diesem Thema um ein wegweisendes Buch, das – anders als etwa Veröffentlichungen zu IKK im Kontext von Wirtschaftskommunikation/geschäftlichen Besprechungen - interkulturelle Kommunikation im Zusammenhang mit Globalisierungsprozessen und gesellschaftlichen Machtverhältnissen behandelt. 
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Metropolis-Tagung in Den Haag

Bei der Metropolis-Tagung 2010 in Den Haag spiegelten die Plenarveranstaltungen den herrschenden Ton des Mainstreamdiskurses über Zugehörigkeit und Integration und den deutlichen politischen „Rechts-Ruck“ in den europäischen Ländern wieder: Letzterer bringt eine immer stärkere Regulierung von Migrationsströmen zum einen und eine deutliche Islamfeindlichkeit und Ausgrenzung von Migrant_innengruppen aus nicht-europäischen Ländern mit sich.

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Berufsbezogene ESOL- und Grundbildungsmaßnahmen in Kanada

Matilde Grünhage-Monetti und Bettina Kleiner waren im September 2009 für das IQ-Netzwerk bei der Metropoliskonferenz in Kopenhagen mit dem Workshop Second language training at the workplace vertreten. Als kanadische Kooperationspartnerin konnte für den Workshop Dorte Weber gewonnen werden, die am NorQuest College in Edmonton, Alberta, die Koordination des Englisch als Zweitsprache Programms innehat. Im Workshop wurden verschiedene berufsbezogene Sprachkurse in Deutschland und Kanada vorgestellt und im Hinblick auf Planung, Entwicklung, Finanzierung, Durchführung sowie unterschiedliche Zielgruppen der Maßnahmen verglichen. 

Den Schwerpunkt des Interviews mit Dorte Weber bildet die Darstellung verschiedener Maßnahmetypen zum berufsbezogenen Englisch in Kanada sowie die Zugangsmöglichkeiten verschiedener Zielgruppen: So gehören zur Zielgruppe von Grundbildungs- und Sprachfortbildungsmaßnahmen neben Migrant_innen auch ältere Arbeitnehmer_innen, Aborigenes und Teile der ländlichen Bevölkerung, für deren Bedürfnisse die durchschnittlichen Maßnahmen oft nicht passend sind. 

Zum Interview mit Dorte Weber

 

TRIM (2005): Training for the Integration of Migrant and Ethnic Workers into the Labour Market and Local Communitiy.

Das TRIM-Projekt wurde 2002 bis 2005 als ein Kooperationsprojekt von Bildungsinstitutionen in fünf europäischen Ländern (Estland, Finnland, Deutschland, Italien, Norwegen) durchgeführt.
Ziel des Projektes war es, konkrete Konzepte, Ansätze und Materialien zu entwickeln als Grundlage für einen Veränderungsprozess in sprach- und berufsbezogenen Trainingsansätzen von Migranten.

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