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Telefonieren im Beruf: Deutsch für den Beruf

Kommunikation am Arbeitsplatz 
Annette Keller, Christiane Roy, Monika Schlüter, Karin Van Hooff, Marion Tardy-Riechers
(Erarbeitet am Goethe-Institut Brüssel)
Hueber-Verlag (2002)

Zielgruppe

Das Lehrwerk richtet sich an Lernende in berufsorientierten Deutschkursen und kann als kurstragendes oder kursbegleitendes Material eingesetzt werden.

Niveaustufe

Deutschkenntnisse der Grundstufe.

Beschreibung

„Telefonieren im Beruf“ trainiert Kommunikationssituationen des beruflichen Alltags.
Inhaltliche Schwerpunkte sind Standardsituationen und ausgewählte Problemfälle beim Telefonieren.
Das Material wurde von belgischen Deutschlehrer/innen und Mitarbeiter/innen des Goethe-Instituts entwickelt. Anlass dazu gaben häufige Anfragen aus dem berufsbildenden Bereich zu geeignetem Material zum Thema „Telefonieren“.

Das Trainingsprogramm gliedert sich in zwei Teile: Teil I behandelt Standardsituationen des Telefonalltags am Arbeitsplatz, wie z.B. sich am Telefon melden, nachfragen, Nichtverstehen und Missverständnisse, Strategien, um einen Gesprächspartner zu erreichen und den Anlass des Anrufs zu formulieren. Dabei wird besonders auf unterschiedliche Redemittelregister und Stilebenen eingegangen, je nachdem, wie gut man den Gesprächspartner kennt oder wie die hierarchischen Beziehungen sind. Die Telefonsituationen sind in unterschiedliche Aufgaben- und Übungsformen eingebettet.

In Teil II werden ausgewählte Problemfelder behandelt sowie Verstehens- und Anwendungsübungen zu den entsprechenden Redemitteln angeboten. Am Bespiel einer belgischen Firma, die auf einer deutschen Messe teilnehme möchte, werden Telefonsituationen dargestellt und Strategien zur Bewältigung unterschiedlicher Anforderungen beim Telefonieren vermittelt.
Jede Situation enthält Aufgaben und Übungen, in denen die Lernenden unterschiedliche Fertigkeiten einbringen müssen (Vorwissen aktivieren, schreiben, lesen, zuhören, einordnen, Alternativen suchen und finden, Rollenspiele und Partnerübungen). Ein Schwerpunkt ist die dialogische und diskursive Erarbeitung der Lösungen in Form von Partnerarbeit.
In den dargebotenen Situationen sollen die Zuhörer versuchen, die Gespräche nach Nuancen wie Stimmung und Stilangemessenheit einzuordnen. Unter dem Motto ‚Der Ton macht die Musik’ wird auf angemessene Formulierungen und Anreden, Tonlage, Gesprächstil und Intentionen eingegangen. 
Das Telefonieren in der Fremdsprache ist eins der schwierigsten Aufgabenbereiche für Lernende. Um diese komplexe Aufgabe erfolgreich zu bewältigen und den richtigen ‚Ton der Musik’ zu treffen, bietet das Telefontraining unterschiedliche Strategien und Redemittel.

Die Hörtexte bilden die Grundlage der Übungen. Ein Moderator führt die Lernenden in die Hörtexte ein, gliedert die Hörbeispiele in kleinere Abschnitte und gibt zusätzliche Hinweise, die das Lösen der Aufgaben erleichtern. Texttranskriptionen dienen zur Unterstützung der Unterrichtsvorbereitung. Bei den Texten handelt es sich nicht um abgelesene Texte. Die Sprecher/innen verhalten sich in den Telefonaten häufig so, wie sie auch in ihrem Alltags- und Berufsleben kommunizieren.

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