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Blitzlicht zum 1. Modul: Empowerment durch "Methodenfeuerwerk", Coachingansätze und Lernberatung

Die Fachstelle hat im September 2017 eine neue Qualifizierung für Kursleitende gestartet. Die Fortbildungsreihe richtet sich an Kursleitende, die in Berufssprachkursen nach der DeuFöV auf B2/C1 Niveau unterrichten.
Um eine Fortbildungsreihe zu konzipieren, die inhaltliche und methodische Interessen und Bedarfe von Kursleitenden in Berufssprachkursen aufgreift, fand vorab eine Bedarfsermittlung statt. Die Ergebnisse sind in die inhaltliche und methodische Konzeption der Fortbildung eingeflossen. Bedarfe, Ziele und Wünsche von Kursleitenden in Berufssprachkursen sind u.a.  

  • Materialien, Lehrwerke, Prüfungsformate kennenlernen
  • Erfahrungen und Ideen austauschen
  • Anregungen, Impulse, praktische Tipps für den Unterricht bekommen
  • Methodenkompetenz erweitern
  • Prüfungsvorbereitung und mit berufssprachlichen Themen verbinden
  • Teilnehmerorientierung umsetzen
  • sich zu Ideen und Strategien zur Unterrichtsgestaltung austauschen

Neben dem sorgfältigen und genauen Blick in die vom BAMF vorgegebenen Konzepte für die Basismodule B2 und C1 zeigten uns zusätzliche Hospitationen in den Kursen auf, welche die besonderen Anforderungen und Herausforderungen für die Kursleitenden sind, die einen Berufssprachkurs auf B2/C1 Niveau schultern.

Die Grafik illustriert die entsprechenden Ansatzpunkte und spezifischen Themen dieser Fortbildungsreihe.

Wir bieten Methoden aus dem kooperativen Lernen, wie z. B. Platzdeckchen und Expertengruppen, damit die Kursleitenden die Anforderungen und Herausforderungen der neuen Berufssprachkurse gemeinsam reflektieren können.

Unser Anspruch ist es, für diesen Erfahrungsaustausch Methoden zu verwenden, die sich leicht in die eigenen Kurse integrieren bzw. auf den eigenen Unterricht übertragen lassen. Wir nutzen aber auch Ansätze aus Coaching und der (Lern-)Beratung, wie z. B eine systemische Aufstellung zu den Akteuren, die das Kursgeschehen und somit auch den Lernprozess beeinflussen. Auf diese Weise kommen wir in den Austausch über Transparenz der Lernziele und –inhalte sowie Kurs-, Wochen und Unterrichtsplanung.

Inputs zur Deutschförderverordnung und den vorliegenden Konzepten sowie zu den Qualitätskriterien für einen guten berufsbezogenen Unterricht bieten gute Ansatzpunkte für weitere intensive Diskussionen.

Durch aktivierende Methoden, wie z. B. die Bierdeckelmethode und die Teilnehmertraube, erproben die Kursleitenden Methoden, die sie dabei unterstützen, die Ziele und Bedarfe ihrer Kursteilnehmenden zu erschließen. Die Methoden und Ansätze werden simuliert, reflektiert und deren Anwendung für die eigenen Zielgruppen kritisch hinterfragt.
Eine Mischung von Input, Simulation und Erfahrungsaustausch ist der Kern der Module.
Dank der hochkompetenten Gruppe und der interaktiven, teilnehmerorientierten und kooperativen Methoden entsteht eine produktive Arbeitsatmosphäre mit vielen spannenden Impulsen und Ideen für den Unterricht in Berufssprachkurse B2/C1.

Tatiana La Mura Flores, Anne Sass; Tilly Dyga