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Schlaglichter aus der Arbeit der Fachstelle

Wichtige Arbeitsschwerpunkte auch in 2017: Konzepte für das Programm Berufssprachkurse und Lehrkräftequalifizierung

Die Umsetzung der „Verordnung zur berufsbezogenen Deutschsprachförderung“ („DeuFöv“ – das Programm firmiert zukünftig unter dem Namen „Berufssprachkurse“) ist seit diesem Sommer ein zentrales Thema in der Arbeit der Fachstelle: Bis Dezember entwickeln wir das Spezialmodul zur Sprachqualifizierung im Kontext der Anerkennung akademischer Heilberufe. Das Konzept für die Pflegeberufe wird im Sommer 2017 folgen.
Bei der Erstellung der Module zeigt sich uns einmal mehr, wie wertvoll hier die Einbindung der Praxiserfahrung und Expertise der IQ-Teilprojekte zur Sprachqualifizierung in einzelnen Berufsfeldern ist.

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Neustart zu Jahresbeginn in Hamburg: Methodisch- didaktische Grundlagen für interessierte Quereinsteigende

Die neue „Qualifizierung für Kursleitende in Berufsbezogenem DaZ-Unterricht – Grundlagen Methodik und Didaktik.“ startet am 20.Januar und richtet sich im Gegensatz zur bewährten "Kursleiter/innenqualifizierung Berufsbezogener DaZ-Unterricht", deren Zielgruppe erfahrene Kursleitende aus dem allgemeinsprachlichen DaZ-Unterricht sind, an neue und quereinsteigende Lehrende, denen grundlegende methodische und didaktische Kompetenzen für den Berufsbezogenen DaZ-Unterricht vermittelt werden sollen.

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Eintauchen in die virtuelle Welt der Pflege: Pilotprojekt Lernspielapp

In der Entwicklung von virtuellen Szenarien greifen tragende Arbeitslinien der Fachstelle auf digitalem Terrain ineinander: Integriertes  Fach- und Sprachlernen wird nach der Szenario-Methode auf die digitale Dimension übertragen, damit die Lernenden in unabhängigen Lernräumen und -zeiten ihre Handlungskompetenz erweitern können.

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Berufliche Weiterentwicklung, Bildung sowie Sicherheit auf dem Behördenparkett und im Umgang mit der Schriftsprache: Wunschthemen und Sprachbedarfe in allgemeinsprachlichen Kursen B2-C2

Die Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch führte vom November 2015 bis Januar 2016 eine Befragung von Kursteilnehmenden durch, die allgemeinsprachliche Kurse der Niveaustufen B2, C1 und C2 besuchten. In ihrer Darstellung der weiteren Auswertung konzentriert sich Dr. Olga Haber auf die Aspekte Verwendung der deutschen Sprache im Leben und im Deutschunterricht, die Motivation der Teilnehmenden sowie Schlussfolgerungen für die Unterrichtsgestaltung.

Hier geht´s zu den Auswertungsergebnissen.


Durchführung und Weiterentwicklung der Modulreihe „Sprachsensibler Fachunterricht“

Im letzten Newsletter haben wir den Start einer Fortbildungsreihe angekündigt, die sich an eine Zielgruppe ohne Vorerfahrungen zum Thema DaZ richtet. Fachlehrende in der beruflichen Weiterbildung bzw. Qualifizierung sollen im Verlauf von 3 Modulen befähigt werden, sprachliche Herausforderungen des eigenen Faches zu erkennen, als sprachliche Lernziele in den Fachunterricht einzuplanen und methodisch umzusetzen. Ziel ist dabei immer, den Lernenden mit Deutsch als Zweitsprache das Verstehen von Fachwissen zu erleichtern und deren sprachliche Handlungsfähigkeit im Beruf zu fördern. Die Fortbildungsreihe wurde zweimal in diesem Jahr in Hamburg durchgeführt. Dabei haben wir wertvolle Erfahrungen für eine adressatenorientierte Weiterentwicklung gesammelt.

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Erprobung neuer Fortbildungsformate im Vorhaben „Integriertes Fach- und Sprachlernen (IFSL) in beruflicher Qualifizierung“: Weiterbildung für Fachlehrende in ausgewählten Berufsfeldern

Im letzten Newsletter berichteten wir über die Ergebnisse der Bedarfserhebung im Projekt „IFSL in beruflicher Qualifizierung“, die durch die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und die Universität Paderborn ermittelt wurden. Die Ergebnisse zu den Weiterbildungsbedarfen von Fachlehrenden und Bildungspersonal in (Anpassungs-)Qualifizierungen der Berufsfelder Ingenieurswissenschaften, Erzieherinnen und Erzieher, Pflegefachkräfte sowie Ärztinnen und Ärzte sind nun im letzten halben Jahr in die Entwicklung von Weiterbildungsangeboten für eben diese Zielgruppe eingeflossen. Das Vorhaben befindet sich derzeit in Arbeitspaket III, in dessen Verlauf folgende Formate erprobt werden. 

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IQ Kongress 2016 und die Beiträge der Fachstelle

Bei insgesamt 28 Workshops und sechs Roundtables konnten die Kongressteilnehmenden tiefer in konkrete Themen der Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten eindringen – vom Spracherwerb am Arbeitsplatz bis zur Anerkennung von Berufsqualifikationen aus dem Herkunftsland. Die Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch beteilligte sich rege und fächerte in 4 Workshops und einem Roundtable unterschiedliche Facetten zum Thema Sprache auf.

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Fachliche Begleitung zum GPS

Das ab 1. Juli 2016 bundesfinanzierte berufsbezogene Gesamtprogramm Sprache versteht sich als „Lernendes Instrument": Die Umsetzung wird u.a. von einem Fachgremium begleitet, dem neben dem BMAS und dem BAMF auch Mitglieder des Dialoggremiums Berufsbezogenes Deutsch angehören.

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Geplantes Fortbildungsangebot: Betriebliche Sprachmentorenschulung

Die Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch entwickelt eine Fortbildungsreihe für betriebliche Sprachmentoren. Sie ist gedacht für alle diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem Unternehmen, die ihre zugewanderten Kolleginnen und Kollegen beim Erwerb der deutschen Sprache am Arbeitsplatz unterstützen wollen. Als Mentoren stehen sie den Neuen im betrieblichen Alltag zur Seite, wünschten sich aber oft, dass sie die deutsche Sprache besser erklären oder Tipps geben könnten. In der Fortbildungsreihe sollen sie das notwendige Rüstzeug dazu erhalten.

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Guter Start für die Modulreihe „Sprachsensibler Fachunterricht“. Zweiter Durchlauf ab 09.09.2016 in Hamburg

Mit 18 Teilnehmenden ist die modulare Fortbildung Sprachsensibler Fachunterricht  am 22. April 2016 gestartet. In drei Modulen à 1,5 Tagen gewinnen Teilnehmende einen Einblick in eine interdisziplinäre Lernprozessgestaltung, die fachliches und sprachliches Wissen miteinander verzahnt. Der Ansatz des sprachsensiblen Fachunterrichts ist hierbei verankert.

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Arbeitslinien der Fachstelle 2016

Vor dem Hintergrund des eklatanten DaZ-Lehrkräftemangels stellt neben den regulären Aufgaben der Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch in diesem Jahr der Ausbau der Fortbildungsangebote für DaZ-Lehrkräfte eine wichtige Arbeitslinie dar. Um mittelfristig auch Betriebe in der sprachlichen Integration von Neu-Zugewanderten zu unterstützen und Förderstrukturen nachhaltig in den Unternehmen zu verankern, erarbeitet die Fachstelle darüber hinaus Schulungsformate zum betrieblichen Mentoring. Nicht zuletzt bekommt im Zuge der aktuellen Entwicklungen auch das Thema „Digitales Lernen“ in unserem Themenfeld eine besondere Bedeutung.

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Start der Modulreihe „Sprachsensibler Fachunterricht“ am 22. April 2016 in Hamburg

Arbeiten Sie als Fachlehrkraft, Ausbilder/in oder Lernbegleiter/in in der beruflichen Qualifizierung mit multilingualen Lerngruppen? Wollen Sie Ihren Lernenden das fachliche Lernen erleichtern, indem Sie berufsrelevante sprachliche und kommunikative Lernziele in Ihre Qualifizierung einbinden? Ein sprachsensibler Fachunterricht wird durch Fachlehrkräfte durchgeführt, indem diese fachliches und sprachliches Lernen methodisch miteinander verzahnen. So kann sowohl das Verstehen von Fachwissen als auch die sprachliche Handlungsfähigkeit im Fach gefördert werden. Die Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch bietet im ersten Halbjahr 2016 zu diesem Thema in Hamburg eine Fortbildungsreihe an.

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Fortbildungsangebote der Fachstelle im 1. Halbjahr 2016

Im Rahmen der modularen Fortbildungsangebote hat im Januar der 2. Durchgang „Sprachcoaching DaZ für Arbeit und Beruf“ mit 18 Teilnehmenden gestartet. Bis Ende Mai finden 5 Module statt, in denen das Konzept des Sprachcoaching in Theorie und Praxis ergründet wird. Bei den thematischen Fortbildungsangeboten fokussieren wir im 1. Halbjahr 2016 auf das Thema „DaZ-Unterricht mit Geflüchteten“.

Hier geht´s zum Fortbildungsprogramm.


Fortbildung für Betriebliche Ausbildungsbegleiter: Sprachunterricht am Lernort Betrieb

In dem Hamburger Pilotprojekt Ausbildungsvorbereitung für Migranten (AvM Dual) werden die Jugendlichen und die Betriebe von sog. „Betrieblichen Integrationsbegleitern“ (BIBs) betreut, die oft vor folgender Herausforderung stehen: Die Jugendlichen sind erst seit Kurzem in Deutschland, sprechen wenig Deutsch, sind durch Flucht und ihre Lebenssituation extrem belastet und zeigen oft kaum Initiative, die deutsche Sprache aktiv zu erlernen. Wie gestaltet man unter diesen Voraussetzungen Sprachunterricht im Betrieb? Wie stellt man eine Verbindung zwischen dem Deutschlernen und der Ausübung einer Praktikantentätigkeit her? In Workshops, Hospitationen und Einzelberatungen hat das Team der Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch methodisch-didaktisches Know-How vermittelt.

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Lerngewohnt, motiviert und vielfältig qualifiziert: Teilnehmendenprofil der Niveaustufen B2 bis C2

Von November 2015 bis Januar 2016 hat die IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch eine Befragung von Kursteilnehmenden durchgeführt, die allgemeinsprachliche Kurse der Niveaustufen B2 bis C2 besuchten. Diese Befragung verfolgte das Ziel, Sprachbedarfe der Teilnehmenden zu ermitteln, die Zielgruppe zu beschreiben und das Anforderungsprofil zu erstellen. Die Ergebnisse der Befragung werden für die Entwicklung eines  „Curriculums B2-C2 für allgemeinsprachliche Deutschkurse“ verwendet. Mit dem folgenden Beitrag wollen wir unseren Lesern einen Einblick in die ersten Ergebnisse der Auswertung verschaffen.

Hier geht´s zu den Ergebnissen der Befragung.


Erste Ergebnisse der Bedarfserhebung im Vorhaben „Integriertes Fach- und Sprachlernen in beruflicher Qualifizierung – Weiterbildung für Fachlehrende und Bildungspersonal“

Im Zeitraum von 07/2015 bis 12/2017 entwickeln und erproben die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und die Universität Paderborn im Auftrag der Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch Weiterbildungsangebote für Lehrpersonal in unterschiedlichen Berufsfeldern. Ziel beider Projekte ist es, Lehrkräfte in beruflicher Qualifizierung hinsichtlich der Möglichkeiten einer verzahnten fachlichen und sprachlichen Förderung ihrer Teilnehmenden zu professionalisieren. Um passgenaue und bedarfsgerechte Angebote zu entwickeln, zielte ein erstes Arbeitspaket auf die systematische Erhebung von Weiterbildungsbedarfen.

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Fachpersonal im Sektor Sprachbildung dringend gebraucht!

Vor dem Hintergrund der starken Zuwanderung von Menschen aus Krisenregionen
erreichen uns als Fachstelle zur Zeit viele Anfragen von Weiterbildungsinstitutionen sowie Unternehmensverbänden, die sich zu Fragen der betrieblichen Integration von Flüchtlingen sowie zu deren möglichen Sprachunterstützungsangeboten beraten lassen möchten. 

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Neues Projekt: „Integriertes Fach- und Sprachlernen in beruflicher (Anpassungs-) Qualifizierung (IFSL) – Berufsfeldbezogene Weiterbildung für Lehrende und pädagogisches Personal“

Die Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch hat zum zweiten Mal ein umfassendes Projektvorhaben im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL) ausgeschrieben und vergeben. Das Vorhaben schließt an die wissenschaftliche Grundlagenarbeit an, die im Projektvorhaben „Sprachsensibilisierung in der beruflichen Qualifizierung (SpraSiBeQ)“ von 2013 bis 2014 geleistet wurde. Auf der Grundlage einer systematischen Bedarfserhebung wurde das Rahmencurriculum einer Weiterbildungsreihe für Fachlehrkräfte erstellt. Daraus wurden exemplarisch drei Schulungsmodule entwickelt, erprobt und evaluiert. 

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Fortbildungen zum Virtuellen Lernen

Wie kann DaZ-Didaktik und -Methodik in das Virtuelle Klassenzimmer transferiert und das spezifische Potential des Mediums ausgeschöpft werden? Wie kann der Grad an Interaktion hergestellt werden, wie er den modernen Präsenzunterricht charakterisiert? Wie können auch in der virtuellen Dimension, Beziehungen und soziales Miteinander geschaffen und gestaltet werden? Diese und ähnliche Fragen werden in den Fortbildungsmodulen aufgegriffen, die die Fachstelle für DaZ-Lehrkräfte seit Juni 2015 in zwei unterschiedlichen Zusammenhängen erprobt.

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Start der Fortbildungsreihe "Sprachcoaching DaZ für Arbeit und Beruf"

Im September hat die Fortbildungsreihe „Sprachcoaching DaZ für Arbeit und Beruf" in Hamburg begonnen. Die 5 Module umfassende Fortbildung setzt sich mit folgenden Fragen auseinander: Was ist Sprachcoaching? Was sind die Unterschiede zwischen einer DaZ-Lehrkraft und einem Sprachcoach? Wie können Sprachcoachs Lernende/Klienten begleiten und sie darin unterstützen, vorhandene Ressourcen zu nutzen? Wie können Lernende/Klienten auch nach dem Sprachcoaching ihre zweitsprachlichen Kompetenzen eigenständig verbessern? Welche Methoden- und Werkzeuge gibt es für das Sprachcoaching?

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Abschlusstagung Arbeitsplatzorientierte Grundbildung für gering qualifizierte Beschäftigte

Die Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch hatte im dreijährigen Projekt "Grund:Bildung und Wirtschaft" den Auftrag übernommen, Sprachbedarfsermittlungen in Betrieben in den Branchen Gebäudereinigung, Garten- und Landschaftsbau und Hotel/Gastronomie durchzuführen sowie bei der Kursentwicklung und -auswertung zu beraten. Am 8. September 2015 fand nun in Hamburg die Abschlusstagung der Projekte "Arbeitorientierte Grundbildung (A&O)" und "Offensive zur Implementierung und Verstetigung arbeitsplatznaher Grundbildung in Hamburger Unternehmen (Grund:Bildung und Wirtschaft)" statt. 
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Eindrücke vom 26. DGFF-Kongress „Sprachen lehren“ in Ludwigsburg

Vom 30. September bis zum 3. Oktober 2015 fand an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg der 26. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung (DGFF) statt. In zwölf Sektionen und in den neu geschaffenen Formaten wie „Streitgespräch“ oder „Freie Veranstaltungsformate“ wurden die Themen „Sprachen lernen“, „Geschichte des Lernens“ und „Lehr- und Lernerfolg“ ausgiebig vorgestellt und diskutiert. 

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