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Berufliche Aus- und Weiterbildung

BIBB-Studie

Im Report des Bundesinstituts für Berufsbildung 04/08 finden Sie eine Zusammenfassung von Untersuchungen zum Thema Migrant_innen in der beruflichen Weiterbildung. Der Schwerpunkt des Reports liegt auf dem berufsbezogenen Deutschlernen.
Zum Report

 

Das FAKOM-Projekt: Business Deutsch Altenhilfe

Mit dem FAKOM-Projekt wurden im Rahmen betrieblicher Weiterbildung arbeitsplatzbezogene kommunikative Kompetenzen von Migrant_innen in der Altenpflege gefördert. Finanziert wurde das FAKOM Projekt aus Mitteln des BMBF. 

Im Zentrum der bedarfsbezogenen Sprachbildungsmaßnahme Business-Deutsch Altenhilfe, die ganz ohne Testverfahren und Sprachstandsfeststellung auskommt (!), standen die kommunikativen Bedarfe der heterogenen Teilnehmergruppe. Dazu gehören u. a. die Optimierung der Kommunikation mit Kunden und auch das Verstehen von Sicherheitsbestimmungen am Arbeitsplatz. Flankiert war der Business-Deutschkurs durch Gespräche mit Leitungspersonal und Mitarbeitervertretung, deren Perspektiven laufend einbezogen wurden. In Workshops mit Leitungskräften wurde darüber hinaus die lernförderliche Gestaltung von Arbeitsplätzen thematisiert. Der Erfolg des Projekts zeigt sich einerseits auf der Ebene der umfassenden Bildungsprozesse von zufriedenen Teilnehmenden - „Ich habe mich verändert“, so die Aussage einer Kursteilnehmerin – und auch in der großen Nachfrage, die in Folge bei dem Träger der Altenhilfeeinrichtung entstand.
Zur ppt-Präsentation von Karin Behlke

 

Zur Sensibilisierung von Ausbildern und Fachlehrern für die Bedarfe von Zweitsprachlernern

Ulrike Dimpl vom AMKA der Stadt Frankfurt am Main plädiert in ihrem Erfahrungsbericht für einen Perspektiv- und Paradigmenwechsel in der beruflichen Aus- und Weiterbildung von MigrantInnen. Sie kritisiert die bislang unhinterfragte Haltung, den TeilnehmerInnen allein die Bewältigung des ‚Sprachproblems’ aufzubürden, was für eine nicht geringe Zahl von Menschen eine erfolgreiche Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen verhindere. In Frankfurt wurden als erste Schritte hin zu einer notwendigen interkulturellen Öffnung in der Berufsbildung zwei Workshops für Ausbilder und Fachlehrer entwickelt.

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